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Take it easy

(99 x gelesen) im
Mär 27 2019

Da hab ich nun am Montag gejammert von wegen Nierenleistung lässt nach und so. Und von leichtem Schwindel tagsüber, (Schwindel, nicht Schwindeln!). Die Nieren konnte ich mit der erhöhten - und immer noch im unteren Bereich liegenden - Menge an Medikament doch noch überreden, ihre Leistung wieder etwas zu erhöhen. Hat funktioniert. Das morgendliche Trockengewicht steigt nun nicht mehr täglich um 300 Gramm an wie in der letzten Woche. Heute Morgen hatte ich sogar 300 Gramm weniger. Klar wird die Leistung immer mehr nachlassen, da beißt die Maus keinen Faden ab, aber man muss deshalb keinen Stress machen. Wenigstens jetzt noch nicht. Und das Schwindelgefühl? Vielleicht hab ich zu wenig getrunken. Vielleicht lag es am Wetter. Am Eisen? An zu wenig Schlaf? An irgendwas? Vielleicht auch an gar nichts? Jedenfalls ist es seit gestern verschwunden. Ich will’s auch nicht zurück. 

Mein Kaffee ist grad alle. Ich hatte mir vorgenommen, nur eine Tasse zu trinken. Das möchte ich auch beibehalten. Aber... ich hab zuhause zwei Tassen mit einem Inhalt von 0,75 Liter. Randvoll haben die sogar 0,9 Liter. Wenn ich eine davon hierher bringe und sage, ich möchte EINE Tasse Kaffee... Scherz lass nach!!!

Was mir heute Morgen beim Stechen (igitt, wie das klingt!) aufgefallen ist: Man gewöhnt sich tatsächlich an alles. Irgendwie, irgendwann. Es ist mittlerweile so „normal“ geworden, dass ich drei mal pro Woche zwei Nadeln, dick wie Streichhölzer, dafür schärfer wie Rasierklingen, in den Arm bekomme und vier Stunden drin lassen muss. Egal, ob die nun gestochen werden oder gesetzt, ob sie im Arm sitzen oder liegen. Es gehört nun einfach zum Leben dazu wie der morgendliche Gang zur Toilette. Da denkst du auch nicht mehr drüber nach oder wünschst dir, es wäre anders.

Sicher kennt jeder den Ausspruch von Franz von Assisi. Ich zitiere ihn hier trotzdem nochmal: 

„Herr, gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Kluger Mann. Davon sollte es mehr geben.

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