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Jan 18 2019

 

Freitag

 

Ferrlecit 62,5 mg. So hieß das „Attentat“ am Mittwoch auf meinen Eisen-Haushalt. Attentate haben Folgen. Dieses auch. Etliche davon stehen auf dem Beipackzettel: Benommenheit, Schwindel, Übelkeit, Unruhe. Dabei nimmt die Benommenheit Platz eins ein. Ich hab am Nachmittag drei Stunden geschlafen. Drei Stunden später bin ich wieder ins Bett. War einfach zu müde. Oder wie die Hessen sagen: „nebbe der Kapp“. Am nächsten Morgen hab ich mich nicht ausgeruht gefühlt, es kam noch die Unruhe dazu. Ähnlich, als hätte ich drei Kaffee auf einmal getrunken. Die anschließende Autofahrt war zumindest „risikobelastet“. Beides hat erst gegen Mittag nachgelassen. Schwindel und Übelkeit nehmen mehr oder weniger unbedeutend die letzten Plätze ein. Was ich sehr gut an dem Präparat fand? Keinerlei Anzeichen von Juckreiz! Stand auch nicht auf dem Beipackzettel.

Fazit von Ferrlecit? Wir nehmen ein anderes. Die Ärztin muss es nur noch absegnen.

 

Gestern hab ich meinen Rentenantrag abgegeben. Mit dem Beamten, der sehr freundlich und hilfsbereit war, noch fertig ausgefüllt. Es waren ja insgesamt 34 Seiten... Einige Seiten folgen noch. Es nimmt kein Ende. Oder wie der Komiker Heinz Erhardt sagte: „Alles im Leben geht natürlich zu. Außer meine Hose, die geht natürlich nicht zu.“ Aber ich komm da durch! Ich schaff das! Ich krieg meine Altersrente. Vielleicht sogar rückwirkend seit Beginn meiner Schwerbehinderung.

Klingt gut. Macht Mut. Hauptberuflich Rentner, nebenberuflich Webmaster. Mehr Zeit dann? Ich weiß es nicht. Es wird ja gemunkelt, dass ein Rentner nicht mehr Zeit hat, sondern er „rennt nur“. Ich werde dagegen ankämpfen! Werde mir die nötige Ruhe verschaffen! Hier bei Daisy fängt das ja schon an. Da bin ich auch zur Ruhe verordnet. Drei mal pro Woche über vier Stunden still sitzen und sogar den Arm still halten. Ein gutes Übungsfeld für den Rest der Woche. Und solange ich als „Frührente-Bezieher wegen Schwerbehinderung“ noch nicht mein Regelaltersrentenalter erreicht habe, darf ich sowieso nur einen geringen Betrag hinzuverdienen. Das wird sich erst im Dezember 19 ändern. Dann hab ich „Narrenfreiheit“.

 

Ich habe den Eindruck, auch in diesem Jahr wird sich wieder einiges in meinem Leben mächtig ändern. Ich freu mich drauf.

 

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