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Jan 16 2019

Mittwoch (Datum steht links oben)

 

BIA, bioelektrische Impedanz-Analyse. Ein cooles Wort! Hat mir schon immer gefallen. Zumindest, seit ich als Wellness-Coach gearbeitet habe. Da habe ich meine Kunden auf die BIA-Waage gestellt und diese bioelektrische Impedanz-Analyse vorgenommen. Tut nicht weh und es wird auch nicht gebohrt. 

Eine Waage, die mehr kann, als nur das Gewicht erkennen. Außerdem Muskelmasse, Gesamt-Körperfettanteil, Bauchfettanteil, Wasseranteil, Grundumsatz (täglicher Kalorienverbrauch im Ruhezustand), Stoffwechsel-Alter, Körperbauwert, Knochenmasse. Und das alles separat für rechten/linken Arm, rechtes/linkes Bein und Rumpf.

Die meisten (Frauen) stellen sich bei dem eisernen Wunsch, abnehmen zu wollen, auf ihre Waage im Bad und freuen sich, wenn sie ein paar Gramm weniger anzeigt. Fatal ist dabei nur, dass diese Waage lediglich das Gesamtgewicht anzeigt. Häufig (das zeigten auch meine eigenen Erfahrungen bei der Kundenbetreuung) nimmt man zwar ab, aber Muskelmasse. Entweder durch zu wenig Bewegung oder durch nicht richtige Ernährung. Meist fehlt die ausreichende Proteinzufuhr, um Muskelmasse aufzubauen. Dass aber die Fettmasse zunimmt, wird nicht erkannt. Die (Frauen) freuen sich über die weniger Gramm, haben jedoch durch die weniger Muskelmasse auch weniger Grundumsatz und so geht die Gewichtsspirale - oder besser: die Umfang-Spirale - bedauerlicherweise in die falsche Richtung. Übrigens ein wichtiger Grund, warum die meisten Diäten keinen Erfolg bzw. den Jo-Jo-Effekt bringen. Die BIA-Waage klärt den Irrtum sicher und nachvollziehbar auf.

Ein Thema, über das man ellenlang schreiben könnte. Ich hab mal mein Geld hauptsächlich damit verdient und hatte auch viele zufriedene Kunden.

 

Heute kam ich in die Klinik und mir wurde mitgeteilt, dass eine Schwester ein Attentat auf mich vor hat. Tut nicht weh und es wird auch nicht gebohrt...  Flach hinlegen, rechte Socke ausziehen. Der Leser weiß, was nun kommt? Genau! Eine bioelektrische Impedanz-Analyse. Dabei wird hier das Hauptaugenmerk auf den Wasserhaushalt gelegt. Habe ich zu viel Wasser im Körper? Sollte Daisy vielleicht etwas daran ändern? 

Nein, muss sie nicht. Die Nieren scheiden noch genügend Wasser aus eigener Kraft aus. Wenigstens das schaffen sie noch. War ja auch mein Messergebnis letztes Wochenende.

 

Ein weiteres „Attentat“ geschieht auf meinen Eisenhaushalt. 10,2 ist zwar noch okay, dümpelt aber im unteren Bereich. Der See ist nicht mehr voll, es sind nur noch Pfützen vorhanden. Also wieder Zugabe von außen. Daisy macht das. Diesmal ist es ein anderes Präparat mit kleineren Eisenmolekülen. Die sollen nun besser „durchflutschen“. Die kommende Nacht wird zeigen, ob das besser funktioniert oder ob sie wieder „Schlaflos in Seattle“ wird wegen dem Jucken.

Dass ich zu wenig Eisen hab, spür ich daran, dass ich wieder zunehmend müder werde. Fast so, wie kurz vor der Bekanntschaft mit Daisy im Oktober.

Trotzdem höre ich von einigen Leuten, ich sehe wesentlich besser aus wie vor 12 Wochen. Also macht Daisy ihre Sache gut. Feines Mädchen. Sag ich doch schon immer...

 

Nur der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass der Blutfluss heute auf 370 ml/min statt 350 erhöht wurde.

Das Frühstück habe ich von der Hälfte der Wurst befreit und so etwas weniger Salz verzehrt. Ist trotzdem noch nicht optimal...

 

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